nein, ****,
fremd ist da nix -
auch wenn es schon
äonen her ist,
da du "einfach" aus der gleichen
seelenfamilie kamst,
ein versprengtes wesen,
das den kontakt zu seiner
mutter-gruppe
etwas verloren hat,
das ganz alleine
und auf sich gestellt,
das beste gibt,
was in ihm steckt,
das allerbeste,
und deine kinder,
sie wissen in ihrem tiefsten innern
(oder in ihrem allerhöchsten?)
ganz genau,
welche opfer du bringst,
und welche schritte
du dabei machst,
indem du ihnen durch diese zeit
hindurch hilfst ...
sie begleitest ...
du bist nicht alleine, ****,
um dich herum sind viele,
die dir beistehen.
wenn du mutlos bist,
winkt ermunternd einer
mit seinen flügeln,
und wenn du traurig bist,
fliegen sie um dich herum
und machen späße,
damit du wieder lachen kannst.
oh, ****, diese welt,
sie ist so dicht, so fest,
und doch sind überall
die einschläge,
die äußerungen
jener welt
mit den händen fast
zu greifen,
mit den gefühlen
zu erspüren,
mit intuitionen
zu erahnen ...
überall entstehn die löcher,
durch die hellster schein
hindurchscheint
und hier schatten wirft,
hier in dieser
festen, dichten welt ...
du, ****, bist so mutig,
dich durch diese welt zu schlagen,
oft nicht wissend,
was das wieder soll,
jene hiobsbotschaft
oder diese krankheit ...
es gehört zum "spiel",
dass wir die regeln nicht,
und auch die spieler
einfach nicht erkennen können,
solange wir im "spiel"
verhaftet bleiben ...
doch wir sind hier
auf dieser welt,
nicht alleine, niemals,
und wir können uns die hände
reichen - gegenseitig
und uns aufmerksam machen
auf jene andere welt,
auf die kleinen zeichen
und zusammenhänge,
die uns den weg weisen,
den weg ...
mut führt weiter ...
peter-seth, 9. oktober 2005